GOLFPRAXIS

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Verbessern Sie Ihr Kurzspiel

Amateure machen oft einen Fehler, wenn sie ihr Kurzspiel vernachlässigen, denn mehr als die Hälfte aller Schläge werden mit Wedges und Putter gespielt. Wer hier Schwächen hat, sollte sich vorrangig um die Verbesserung seines Kurzspiels kümmern und erst dann die vollen Schwünge perfektionieren.

Den Ball flach halten

Beim Pitchen stellt sich oft die Frage, ob der Ball in einer hohen Flugbahn oder eher flach gespielt werden soll. Profis empfehlen den Ball möglichst flach zu spielen, sofern kein Hindernis oder hohes Rough im Weg ist, weil mit flachen Bällen die Annäherung an das Loch viel öfter gelingt. Dabei sind vor allem drei Schlägertypen im Einsatz:
Pitching Wedge: Dabei rollt der Ball etwa die Hälfte der gesamten Distanz. Ist sinnvoll, wenn viel Grün zum Loch vorhanden ist.

Sand Wedge: Mit etwa 70% Flug- und 30% Rollphase. Überlegenswert, wenn nicht viel Grün zur Verfügung steht.
Lob Wedge: Dabei stoppt der Ball am schnellsten und rollt kaum. Am besten, wenn kaum Grün zur Verfügung steht.

Stand und Griff beim Pitchen

Die Entfernung und die Schlägerwahl beeinflussen das Kurzspiel enorm. Bei einem kürzeren Pitch bis etwa 20 Meter darf der Stand eher schmal sein und der Ball leicht rechts der Mitte liegen. Das Gewicht sollte leicht links verlagert sein und der linke Fuß etwas zurückgezogen, um die Körperrotation zu erleichtern. Der Griff ist kürzer. Ein mittellanger Pitch bis 30 Meter erfordert eine etwas breitere Beinstellung und einen höheren Griff. Der Ball liegt mittig und das Gewicht ist gleichmäßig auf beide Beine verteilt. Beim langen Pitch steht man normal breit und greift den Schläger am oberen Griffende.

Der Chip-Putt

Den Chip-Putt setzt man ein, wenn der Rand des Grüns nur wenige Meter (maximal zwei Meter) entfernt ist. Dabei stellt man das Eisen auf die Spitze, sodass der Schläger wie ein Putter steht. Der Griff ist gleich wie beim Putter. Das Griffende sollte leicht Richtung Ziel geschoben werden. Dann „fegt“ man den Ball, wie mit einem Besen, Richtung Ziel.

Stand und Griff beim Putten

Beim Putten kippt der Oberkörper erst vom Ziel weg und bewegt sich dann zum Ziel hin. Die Hände liegen bei leichtem Druck symmetrisch um die Griffmitte und hängen unter den Schultern. Die Augen stehen über dem Ball. Dieser liegt links vor der Ferse. Beim Schwung sollte man keine Pausen zwischen Rück- und Durchschwung machen. Der Schlag endet fest.

 

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